Valle Talloria - Kleiner Ortsteil von Diano d’Alba

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Valle Talloria ist ein kleiner Ortsteil von Diano d’Alba. 
Es liegt zwischen 2 Hügeln und dem Fluss Talloria. 

1920 wurde Valle Talloria ein unabhängiges Kirchspiel mit ihrem ersten Pfarrer Don Giuseppe Sarotti. Früher war Sarotti ein Pfarrer des Kirchspiels von Diano d’Alba und die Kapelle von Valle Talloria war von Diano abhängig. 

2020 gab es die Jahrhundertfeier der Kirche von Valle Talloria. 
Sie hat eine Giebel-Frontseite, ein Hauptschiff mit einigen Kapellen seitlich, die an wichtigen Heiligen geweiht sind, einen Altar und einen Apsis. 

 

In diesem Ortsteil gibt es auch eine Schule, die heute als Kindergarten benutzt ist. 

Am 5. Mai 2024 wurde diese Schule nach der Lehrerin Carla Berzia und ihrem Mann, dem Lehrer Lorenzo Bormida, benannt. Diese Frau war die Schwester von Emma, die an der Renovierung der Kapelle Santa Lucia half,  und mit ihrem Mann waren sie die ersten, die in der Schule gelehrt hatten. 

In Valle Talloria gibt es viele Weinkeller, landwirtschaftliche Betriebe und auch ein bäuerliches Museum. Der Ortsteil hat viele Geheimnisse, zum Beispiel der Pfarrer, der das erste Fahrrad mit Schaltwerken erfand. 

Nämlich hat der Pfarrer Don Giuseppe Sarotti (1871-1949) im Jahr 1934 das Fahrrad für Italien patentiert und 1935 für Österreich, Belgien, Deutschland, Jugoslawien, die Schweiz, Spanien, Frankreich und Luxemburg. 2020 nach der Renovierung von Herren Marco Schellino wurde das Fahrrad in die Kirche gestellt. 

Heute liegt das Fahrrad im Museum Cascian Rossa in der Straße Cane Guido 24 aus. 

Die hauptsächliche Straße ist die Cane Guido Straße, die durch den Ortsteil geht (SP130). Guido Cane war ein Partisan, der als Held im Zweiten Weltkrieg kämpfte. 

Er wurde von Nazis aufgebracht und am 1. Juni 1944 in Mussotto d’Alba erschossen. Heutzutage gibt es ein Monument zur Erinnerung an den wichtigen Patriot  im Familiengrab der Familie Marengo und Cane im Kirchhof von Valle Talloria. 

 

FAHRRAD SAROTTI

Der Pfarrer, der das Fahrrad patentierte, hieß Don Giuseppe Sarotti(1871-1949). 

Ursprünglich im Jahr 1934 wurde für Italien das Fahrrad patentiert und später im Jahr 1935 wurde es auch für Österreich, Belgien, Deutschland, Jugoslawien, die Schweiz, Spanien, Frankreich und Luxemburg patentiert. 

 

Das Fahrrad "Sarotti" wurde an der Ausstellung des Rads und Motorrads mit einem Ehren Abschlusszeugnis prämiert.

Im Pfarrarchiv gibt es eine Abschrift vom Jahr 1935 von 2 Kaufverträgen im Original unterschrieben. Im ersten Kaufvertrag überlässt Don Sarotti seinen Brudern Mantello, Filippo, Edoardo und den Söhnen von Mantello Paolo die Patente seines Fahrrads.  

 

Aber wissen wir nicht, ob das Fahrrad in der Realität produziert und in den Handel gebracht wurde. Man kann als Hypothese annehmen, dass mit dem Zweiten Weltkriegs das vollständige Projekt schnell verlassen worden ist. 

Heutzutage ist nur der Prototyp des Fahrrades verfügbar, der von Marco Schellino (dem man dankt), renoviert für die Jahrhundertfeier wurde. 

Während eines Kurses in der Schule, den wir Jungen besuchen, haben wir den Herren Marco Proglio getroffen. Er hat über die Existenz des Fahrrades gesprochen, deshalb haben wir, die in Valle Talloria wohnen, nach Informationen viele alte Personen und Pfarrer des Dorfes gefragt.  

Wir haben mit Don Francesco Mollo, Don Sergio Montoya und Adriano Valentino und haben herausgefunden, dass das Fahrrad in der Galerie der Kirche stand. Dann entschieden wir es zu bestätigen, aber wir haben nichts gefunden. Als wir die Schlüssel der Frau Miranda Cane zurückgegeben haben, hat sie die Frau Ada Topino angerufen (die Exfrau von Marco Schellino).

Frau Topino sagte uns, dass das Fahrrad zu ihrem Haus stand. 

Demnach haben wir uns auf einen Besuch eingerichtet, wir haben Fotos gemacht und es zur Familie Veglio, in das Cascina Rossa Museum, zurückgebracht. 

 

ZUM DANK FÜR DAS FAHRRAD VON DON SAROTTI

Wir wollen Marco Schellino für die fleißige Renovierung und Putzen des Fahrrades erwähnen und seiner Familie Ada Topino mit Kindern Davide und Michela Schellino danken, weil sie das Fahrrad während der Covid-Zeit bewahrt haben. 

Wir danken auch Adriano Valentino und Cane Miranda fur die kostbaren Informationen, Don Francesco Mollo und Don Sergio Montoya fur das Interesse und die Bereitschaft, weil sie das Fahrrad für die Renovierung und Schau während des Jahrhundertfeiers des Krichspiels Santa Croce bewilligt haben. 

Am Ende danken wir Marco Schellino und Adriano Valentino, die leider unbelebt sind.

Wo kann man es sehen?

Man hat die Möglichkeit, es im Museum “della vite del vino e della civiltà contadina” bei dem landwirtschaftlichen Betrieb Cascina Rossa in der Straße Cane Guido 24, Valle Talloria zu sehen. 

Der Bauernhof/das Museum wurde für die Schau der kostbaren Zimelie in einem weiten Raum mit anderen alten Objekte und kostbaren Bauernwerkzeug, an die wir mit Wehmut zurückdenken, bereitgestanden.    

 

- To find out more watch this video by Mario Proglio -

 

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